Ausstellungen
Goya
Fondation Beyeler, Riehen

Zum Auftakt der Sommerausstellung 2020 präsentiert die Fondation Beyeler am diesjährigen Stand auf der Art Basel Goyas eindrucksvolles und rätselhaftes Gemälde Hexensabbat (1797/98) aus dem madrilenischen Museo Lázaro Galdiano.

Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya (1746–1828) eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische Faszination.

In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten, die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen. Goya stellt Heilige und Verbrecher, Hexen und Dämonen dar, um das Tor zu Welten aufzustossen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Goya ist in seiner Kunst der scharfsinnige Beobachter des Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen. Es ist gelungen, für die Ausstellung über 70 Gemälde und eine Auswahl meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zu versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem Unfassbaren einladen.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint sein.

Datum
16.5.2020 bis 16.8.2020
jeweils Mo, Di, Do, Fr, Sa, So 10:00 – 18:00 Uhr
jeweils Mi 10:00 – 20:00 Uhr
Location Map
Adresse

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
4125 Riehen
Kontakt

Fondation Beyeler
Baselstrasse 101
4125 Riehen
info@fondationbeyeler.com
061 645 97 00
061 645 97 19
Kontaktformular
Link

www.fondationbeyeler.ch/goya/
Kategorie

Kunst

Détails de l’événement
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